Help-World e.V. - Hilfsprojekte Togo

Hilfsprojekt Bildungszentrum und Ambulanz

Datum: 13-06-2014

Spendenaufruf für das Projekt Bildungszentrum und Ambulanz für Togo.

Rechtzeitig zu den 130 Jubiläen der Beziehungen zwischen Togo und startet Help-World e.V. sein nächstes Projekt in dem westafrikanischen Land. 130 Jahre Deutschland, Togo? Schauen wir kurz zurück in die Geschichte. Am 5.Juli 1884 wurde mit dem Vertrag zwischen König Mapa III und dem deutschen Generalkonsul für Westafrika, Dektot Nachtigalv die Vereinbarung getroffen einzelne Orte in das Deutsche Schutzgebiet aufzunehmen dem am 5.September 1884 ein Schutzvertrag folgte. Am 24.Dezember erkannte Frankreich Teile des heutigen Togos als Deutsches Schutzgebiet an. Es erfolgte eine stetige Erweiterung von Togoland, bis die Grenzen durch das deutsch-französische Abkommen vom 23.Juli 1897 gesteckt wurden. Mit dem britischen Abkommen vom 14.November 1899 erfolgte die endgültige Festlegung des Kolonialgebietes. Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach und britische und französische Kolonialtruppen aus den Nachbarländern in Togo einfielen kapitulierten am 27. August 1914 die deutschen Polizeitruppen. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde Togo zwischen den Briten und den Franzosen aufgeteilt. Trotz neuer Herrschaftsverhältnisse hat sich ein Teil deutscher Kultur in Togo erhalten und man erinnert sich in einem der kleinsten Afrikanischen Ländern gerne an die alten Zeiten als man zu Deutschland gehörte. Zahlreiche Gebäude mit Teils deutschen Beschriftungen sowie Projekte zum Instandhalten deutscher Friedhöfe sind stumme Zeugen der Verbundenheit Togos mit Deutschland.

Neben der deutschen Botschaft und dem Goethe Institut befinden sich noch zahlreiche andere deutsche Organisationen in Lome, der Hauptstadt Togos.  Aber Togo ist ein armes Land. Es rangiert auf Platz 141 von 175 gemessen an dem Pro-Kopf Einkommen und die medizinische Versorgung ist verbesserungswürdig was sich in der Lebenserwartung niederschlägt. Aus diesen Gründen starten wir das Projekt "Bildungszentrum und Ambulanz für Togo".

Unser langjähriges Mitglied Malike Gnaglo, selbst aus Togo der schon mehrere Hilfstransporte in seine alte Heimat durchgeführt hat, ist der Projektleiter dieser Hilfsaktion.

Wir wollen am Rande der Hauptstadt Lome ein Ausbildungszentrum für Handwerker und Krankenpfleger errichten und eine ambulante Krankenstation integrieren. Dazu brauchen wir natürlich Räumlichkeiten für Klassenzimmer, Werkräume sowie Krankenstation. Dazu benötigen wir Spenden an Werkzeug und kleinen Maschinen wie kleine Drehmaschinen, Standbohrmaschinen, Schleifmaschinen, Flex... an denen die Lehrlinge ausgebildet werden können. Für die Klassenzimmer benötigen wir noch Lehrerpulte. Für die Ambulanz und die Ausbildung der Krankenpfleger brauchen wir medizinische Instrumente, Geräte, Medizin, Untersuchungsligen, Desinfektionsmittel, Krankenhauskleidung und Laborgeräte sowie Krankenfahrstühle, Krücken und Krankenwägen. Für die Container brauchen wir Schweißgeräte und Schweißzubehör, Farbe, Wandverkleidung, Bodenbeläge, Fenster, Türen, Lampen, Isolierung, alles was man zum Elektrifizieren und Installieren von sanitären Anlagen braucht sowie Solaranlagen zur unabhängigen Stromversorgung und natürlich Container. Die Spenden werden in den Schiffscontainern verstaut und nach Togo gebracht. In Lome angekommen werden die Container zum endgültigen Standort des Ausbildungs/Krankenzentrums gebracht. Aus den leeren Containern werden Fenster und Türen sowie Seitenwände herausgeschnitten und als Module zu den Klassenzimmern, Werkstätten und Ambulanzräumen zusammengeschweißt. Nach dem Säubern, Elektrifizieren und das Installieren sanitärer Anlagen werden die Räume für Ihre Aufgaben eingerichtet. Ist dies alles geschehen können die Bewohner geschult und ausgebildet werden. Auch das Vermitteln von Hygienevorschriften ist vorgesehen. Krankheiten wie z.B. Malaria und Wunden werden dann in der Ambulanzstation behandelt. Somit wollen wir die Ursachen der Armut und der medizinischen Unterversorgung bekämpfen und langsam aber sicher dazu beitragen, dass den Menschen Zukunft, Mut selber anzupacken, Hoffnung und eine Verbesserung der Hygieneverhältnisse und somit ein besser Lebensqualität gegeben wird. Der berühmte Tropfen auf den heißen Stein, kann der Anfang eines Regens sein.

Bitte Spenden Sie für dieses vielversprechende Projekt!!!

Bei Fragen oder Koordinierung von Spendengüter senden

Sie am besten eine E-Mail an:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spendenkonto: 100 777

BLZ: 694 500 65

IBAN: DE82699500650000100777

Sparkasse: Villingen-Schwenningen

Stichwort: Togo


Kolonialgebiet


Hauptstadt Lome


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Datum: 12-05-2013

Leider konnten wir für das wichtige Projekt Togo niemanden gewinnen Tätigkeiten zu entfalten. Herr Gnaglo besucht die Schule. Wir haben wichtige Hilfsgüter hier vor Ort und es fehlen die Transportkosten. Mehlsilo, Drehbänke, Computer, Kleidung und Schuhe.

In den vergangenen beiden Jahren haben wir Hilfsgüter im Wert von 72.000.- Euro in Togo verteilen können. Da wir aber an diese Hilfe einige Bedingungen geknüpft hatten  mussten von den Empfängern Bäume gepflanzt, Bausteine hergestellt, gerodet und sonstige Arbeiten verrichtet werden.

Auch wurden die geheimen Lager aufgesucht um den dortigen Flüchtlingen aufzuzeigen, dass sich eine Fahrt über das Meer nicht lohnen kann. Das die Menschen hier in Europa, selbst wenn sie die Fahrt überleben, nicht willkommen sind, sondern sie nur eine Belastung,  die mit dem nächsten Flugzeug wieder zurückgebracht werden.

Dies ist unserem zweiten Vorstand mit bescheidenen Mitteln gelungen. Der Beweis, dass unsere Hilfe wirksam war, ist erbracht. Seit wir nicht mehr aufklärend tätig werden hat sich die Zahl der Flüchtlinge in Lampedusa verdoppelt.

Und das mit den geringsten Mitteln.

Wir müssen nun die Verantwortlichen hier überzeugen, dass nur eine Vororthilfe Wirkung zeigt. Was nutzt eine starke Polizeitruppe Frontex die diesen Menschen auf dem Meer das Wasser und die Nahrungsmittel wegnimmt und mit der Maschinenpistole in Richtung Afrika zeigt. Das kann nur Hass erzeugen. Und irgendwann, wenn diese Menschen keine Möglichkeit mehr sehen um zu überleben, werden Millionen aufstehen und uns Ihre Macht demonstrieren.

Ob man an Hunger stirbt oder an einer Kugel macht für den Tod keinen Unterschied.

ADRESSE

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Gündenhausen 39
79650 Schopfheim
Germany

 

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