Help-World e.V. - Hilfsprojekte Kosovo

Hilfsprojekt Kindergarten Gjakova

Hilfstransport Mai 2009

Projekt Kosovo in Gjakova

Nachdem wir im April und Mai von Firmen überraschend viele hochwertige Sachspenden erhalten haben, sollten diese zeitnah auch übergeben werden.

Wieder einmal konnten Herr Mathyl und Frau Engesser überredet werden mit dem großen Sprinter loszufahren. Dieses Mal war die Fahrt, von Baustellen abgesehen, einfacher. Keine privaten Mautgebühren für Zöllner oder Polizisten. Einfach am Zoll Mal durchgewinkt, doch nach über 40 Stunden Fahrt war der Akku Zunächst einmal leer. Am nächsten morgen ging es los. Nachdem Frau Lama vom Roten Kreuz Kosovo und Herr Hasi abgeholt waren Ging es an das Verteilen der Ware. Großes Hallo und heiß begehrt alles passend gegeben und beinahe wie Weihnachten. Wie wenig diese Kinder haben zeigt eine kleine Episode. Es wurden auch Luftballons verteilt die ersten waren aufgeblasen, wir wunderten uns das die Kinder die neuen nicht wollten sondern nur die aufgeblasenen, berichtet Frau Engesser. Bis wir bemerkt haben das die Kinder gar nicht wussten wie dies geht. Aber danach gab es kein Halten mehr. Immer waren wir von einem Meer der Luftballone umgeben.

Am nächsten Tag wurden die Örtlichen Vertreter der Politik besucht und die unhaltbaren Zustände angesprochen Aber wie leider immer kein Geld

Das etwas getan werden muss war allen klar. Bildung an erster Stelle, angefangen vom Kindergarten für zunächst ca. 80 Kinder. Es wurde das Bauland dafür für einen geringen Preis zugesagt. Umweltschutz, das der Fluss zum Himmel stinkt und die Abfälle einfach vor die Stadt gekippt werden muss als erstes geändert werden. Doch all diese Dinge werden wir an anderer Stelle noch dokumentieren.

Wir bedanken uns bei den Beteiligten vor allen Dingen den Spenderfirmen und unseren Mitgliedern Herr Mathyl und Frau Engesser für Ihren Einsatz.

Vorstand Anita Taylor 


Projekt Kindergarten  Gjakova   Kosovo

Help e. V. hat einige Hilfstransporte in den Kosovo unternommen. Da es aber nicht bei immer wiederkehrenden Hilfstransporten bleiben kann, muss etwas unternommen werden die dortigen Zustände zu ändern.

Ist doch dort der grauenvolle Krieg kaum vorbei und ging es dort um ethnische Säuberungen. Ein erneutes Desaster dieser Art muss unter allen Umständen verhindert werden.

Sind es doch jetzt schon wieder ethnische Minderheiten die an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind, sich aus dem Müll ernähren und kleiden. Die, obwohl sie am Fluss wohnen, das Wasser von weit her holen müssen.Ohne Chance auf Bildung und Ausbildung. Ein Pulverfass an dem die Lunte schon brennt. Das etwas getan werden muss da sind sich alle Beteiligten einig. Deshalb hat sich Help e. V. vorgenommen dort etwas zu tun. Da wir aber nicht als die großen Helfer aus Deutschland auftreten wollen, wurde eine Kooperation mit dem dortigen Roten Kreuz beschlossen die Eintragung bei dem dortigen Gericht ist eingeleitet. Hilfe zur Selbsthilfe effizient gestalten. Das wird auch von den Bedürftigen so gesehen wenn die Hilfe aus Ihren Reihen kommt ist das Engagement auch vorhanden. Die Hilfe ist nachhaltig.

Zunächst setzen wir auf Bildung, die im Kindergarten beginnt und dieser soll nun gebaut werden. Die Betreuerinnen sollten, wenn irgend möglich hier in Kursen ausgebildet werden. Das Verständnis und der Geist der Demokratie vor allen Dingen im Bezug auf Gleichheit der Rasse, Religion, Hautfarbe ist ein wichtiger Aspekt. Wird doch in den Kindergärten der Grundstein für die Gesinnung der Kinder gelegt.

An den Kindergarten angegliedert soll ein Zentrum zur Betreuung von traumatisierten Kriegsopfern werden. Das sind lebende Zeitbomben. Dort sind es vor allen Dingen Jugendliche, die als Kinder erlebt haben, wie Ihre Väter wie Schlachtvieh aus den Häusern getrieben wurden und auch teilweise vor Ihren Augen hingerichtet wurden. Diese Kinder und Jugendlichen haben bis zum heutigen Tage keine Möglichkeit sich behandeln zu lassen. Materielle Hilfe können wir zwar anbieten, dies ist aber bei weitem nicht genug. Es werden dringend Psychologen benötigt, die sich der Sache annehmen, auch diese sollten in Deutschland einen Kurs machen und deshalb deutsch können.

Ein detaillierter Kostenplan wird erstellt.   

Auch mit der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung muss sofort begonnen werden. Seuchen zu behandeln wird weitaus mehr Kosten verursachen.

 

ADRESSE

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Gündenhausen 39
79650 Schopfheim
Germany

 

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Fr. 13 - 18 Uhr
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